Meinungsfreiheit ist ein Kernbestandteil des klassischen Liberalismus. Sie schützt nicht nur das Recht, eine Auffassung zu äußern, sondern auch den offenen Wettbewerb von Ideen. Und dies gerade dann, wenn Positionen unbequem, unpopulär oder politisch unerwünscht sind. Benjamin Berndt führt in seinem Podcast {ungeskriptet} lange Gespräche mit sehr unterschiedlichen Gästen. Im Gespräch mit Ralf M. Ruthardt geht es deshalb weniger um einzelne Podcastfolgen als um eine grundsätzliche Frage: Wie frei ist der gesellschaftliche Diskurs in Deutschland, wenn Konformitätsdruck nicht als Verbot auftritt, sondern über Institutionen, Förderstrukturen, Parteien, Medien und soziale Milieus wirkt? Das Gespräch wurde am 17. August 2026 geführt.

Das Gespräch
Ralf M. Ruthardt

Der klassische Liberalismus schützt den Einzelnen vor staatlicher Macht. Mich interessiert aber ein Punkt, der schwieriger zu greifen ist: Was passiert, wenn der Konformitätsdruck gar nicht unmittelbar vom Staat kommt, sondern von Medien, Hochschulen oder bestimmten sozialen Milieus? Wie positioniert sich der Einzelne dann, und was bedeutet das für die Meinungsfreiheit?

Benjamin Berndt

Die Frage ist für mich, ob dieser Konformitätsdruck wirklich nicht vom Staat ausgeht, nur weil ihn beispielsweise Medien, Universitäten oder andere Institutionen äußern. Auffällig ist doch, dass vieles zumindest eine zentrale, häufig auch staatlich mitgeprägte Ursache zu haben scheint. Nehmen Sie die Debatten, die man heute unter dem Begriff Wokismus zusammenfasst. Als vor einigen Jahren diese Diskussionen über Geschlecht immer größer wurden, habe ich tatsächlich erst einmal gegoogelt, welche neue wissenschaftliche Erkenntnis dahintersteht. Ich dachte in meiner Naivität: Ich habe offenbar etwas verpasst, die Wissenschaft hat neue Erkenntnisse gewonnen, und die fließen nun in Medien und Gesellschaft ein. So funktioniert Fortschritt ja normalerweise. Mein Eindruck war dann aber: So einfach ist es nicht. Vieles ist rein ideologisch geprägt.

Und dann sehe ich Hochschulen, Medien, den NGO-Bereich, Kulturförderung, öffentlich-rechtliche Strukturen und auch staatliche Kommunikation. Steuergelder laufen in viele Kanäle und lassen Abhängigkeiten und Interessenlagen entstehen. Während der Corona-Zeit wurde beispielsweise staatliche Werbung in Medien sehr viel sichtbarer. Gleichzeitig entstand in Teilen der Kulturszene ein Konformismus, den ich bemerkenswert fand. Künstler waren früher doch oft gerade diejenigen, die provozierten und die verrückte Ideen in die Gesellschaft brachten. Plötzlich wurden abweichende Stimmen aus der eigenen Szene sehr schnell angegriffen. Deshalb glaube ich: Es geht nach wie vor viel vom Staat aus. Allerdings deutlich intransparenter als früher. Man weiß oft nicht mehr genau, warum wer wie handelt.

Ralf M. Ruthardt

Wenn staatliche Einrichtungen oder Regierungen Fördermittel vergeben, entsteht jedenfalls eine Abhängigkeit. Man beißt ungern die Hand, die einen füttert – vor allem, wenn sich das Ganze noch mit einem moralisch guten Label versehen lässt. Und dann kommt ein zweiter Effekt hinzu: Parlamente, Medien, Hochschulen und gesellschaftliche Milieus können sich gegenseitig verstärken. Ähnlich wie Silos oder Bubbles in sozialen Medien. Man bleibt unter sich, Fremdberührung findet immer weniger statt. Entsteht so eine Art geschlossener Resonanzraum?

Benjamin Berndt

Ja. Und wenn ich mit Menschen spreche, die diesen Konformismus einfordern, erlebe ich häufig, dass sie gar nicht besonders gern in ein offenes Gespräch gehen. Mein Eindruck ist dann: Die Argumente sind begrenzter, als es die moralische Gewissheit nach außen vermuten lässt. Gleichzeitig sieht man im Alltag, dass viele Dinge, die medial sehr eindeutig erscheinen, von Menschen ganz anders gelebt werden. Genau diese Differenz zwischen öffentlicher Erzählung und tatsächlichem Verhalten finde ich interessant.

Ralf M. Ruthardt

Ich komme aus der Welt eines Softwareunternehmers und versuche folgende Analogie: Bei einer langjährig bewährten Softwarelösung gibt es irgendwann den Punkt, an dem ein weiteres Release nichts mehr hilft. Zu viel Bugfixing, zu viele Ergänzungen und zu viele Abhängigkeiten. Kaum einer blickt mehr durch. Das heißt nicht, dass die Software nie einen Nutzen hatte. Aber unter neuen Rahmenbedingungen muss man sie womöglich neu entwickeln, um einen Technologiesprung zu vollziehen. Sind wir als Gesellschaft an einem ähnlichen Punkt? Brauchen wir einen kreativen, konstruktiven Neustart? Müssen wir bestimmte Personen aus Funktionen herauswählen und andere Leute mit zeitgemäßen Fähigkeiten, Wissen und Erfahrungen hineinwählen?

Benjamin Berndt

Was mir auffällt: Menschen, die politische Spitzenämter besetzen, würden aus meiner Sicht häufig nicht einmal zwingend für mittlere Führungspositionen in erfolgreichen Unternehmen ausgewählt. Das finde ich problematisch. In einer Demokratie soll die Macht vom Volk ausgehen. Wenn aber große Teile der Bevölkerung mit dem, was ihre politischen Vertreter tun, nicht einverstanden sind, entsteht ein instabiler Zustand. Das kann nicht auf Dauer einfach so weiterlaufen. Es muss irgendeine Form von Erneuerung geben.

Ralf M. Ruthardt

Gehen wir noch einmal über den freien Markt. Ein Unternehmen kann scheitern, weil das Management das Gesamtkonstrukt nicht im Griff hat, weil das Produkt keinen Markt findet oder weil es nicht in der nötigen Qualität beim Kunden ankommt. Oft reicht schon einer dieser Punkte. In der Politik scheint es manchmal anders zu sein: Ein politisches Angebot kann an Zustimmung verlieren und bleibt trotzdem im Regal, weil die Parteien darüber entscheiden, was überhaupt in dieses Regal kommt. Müssten wir Bürger uns also selbst an die Nase fassen, uns stärker engagieren, in Parteien eintreten und dafür sorgen, dass andere Profile nach oben kommen? Jammern wir als Souverän über etwas, das wir am Ende selbst stärker beeinflussen könnten?

Benjamin Berndt

Genau das ist ein wichtiger Punkt: Wir jammern als Souverän, aber wir handeln nicht als Souverän. Wenn wir das täten, wären manche Probleme vermutlich sehr viel schneller lösbar. Der Deutsche meckert viel. Andere Gesellschaften artikulieren Interessen härter und sichtbarer. Aber ich glaube nicht, dass die Lösung einfach darin besteht, in eine Partei einzutreten. Denn das Parteiensystem selbst ist aus meiner Sicht ein Teil des Problems.

In der Wirtschaft haben wir etablierte Unternehmen und Start-ups. Große Unternehmen verlieren irgendwann Innovationsfähigkeit, dann entstehen neue Unternehmen. Manche setzen sich durch, manche werden aufgekauft, andere verschwinden. In der Politik haben wir dagegen alte Kolosse. Sobald ein neues politisches Fünkchen entsteht, wird versucht, es einzuverleiben oder kleinzuhalten. Ein großes Unternehmen muss wenigstens profitabel sein. Eine Partei muss das nicht in derselben Weise. Ihre Strukturen können sehr lange bestehen. Und wer in einer großen Partei nach oben kommt, scheint mir häufig ein bestimmtes, sehr konformes Profil zu haben.

Ralf M. Ruthardt

Das ist der marktwirtschaftlich interessante Punkt: Der Kreislauf von Aufstieg, Wettbewerb, Scheitern und Erneuerung funktioniert in der Politik nur eingeschränkt. Die alten Anbieter versuchen, ihre Position zu halten, aber nicht zwingend, indem sie das bessere politische Produkt anbieten, sondern indem sie ihre Strukturen sichern. Der Bürger ist dann zwar Souverän, aber sein Angebot an tatsächlich wählbaren Alternativen entsteht nicht in einem wirklich freien Markt.

Benjamin Berndt

Genau. Und die kantigen Profile, die Bürger oft spannend finden, haben es in solchen Strukturen schwerer. Sobald jemand erkennbar sagt: Das glaube ich, das halte ich für richtig oder das halte ich für falsch. Und dann muss etwas Entsprechendes in der politischen Umsetzung passieren. Menschen reagieren darauf. Unabhängig davon, ob man die jeweilige Position teilt. Mein Eindruck ist, dass viele Menschen geradezu danach dürsten, wieder jemanden zu erleben, der nicht wie ein austauschbares Produkt wirkt.

Ralf M. Ruthardt

Eine sichtbare Folge mangelnder Erneuerungsfähigkeit könnte man auch in der Finanzpolitik sehen. Wenn jemand privat seine Verschuldung laufend erhöht, aber keine plausible Idee hat, wie aus den zusätzlichen Mitteln eine höhere Produktivität oder Rendite entsteht, wird es irgendwann schwierig. Beim Staat erleben wir ebenfalls immer neue Schulden, Steuern, Gebühren und Sondervermögen. Selbstverständlich braucht ein Staat Verteidigungsfähigkeit und Infrastruktur. Aber die Frage bleibt: Wie lange kann ein System strukturelle Probleme mit immer neuen finanziellen Mitteln überdecken? Haben Sie eine Idee, wie Deutschland aus diesem Dilemma herauskommt?

Benjamin Berndt

Die Grundidee der Demokratie scheint mir zu sein, dass Menschen sich um die Vertretung des Volkes bewerben, und das Volk entscheidet sich für bestimmte Personen. Diese übernehmen dann Verantwortung. Dazu gehört aber auch, dass neue Leute Verantwortung übernehmen können. Genau dieser freie Austausch von Meinungen, Ideen und Verantwortung scheint mir gestört. Deshalb müsste es politische Erneuerung geben. Wie genau das funktioniert, ist schwieriger. Aber ein System, in dem etablierte Kräfte vor allem versuchen, den eigenen Machtverlust zu verhindern, wird auf Dauer nicht stabil bleiben.

Ralf M. Ruthardt

Jetzt interessiert mich Ihre eigene Rolle. Ist das, was Sie mit {ungeskriptet} machen, für Sie Unternehmertum oder steckt dahinter ein gesellschaftspolitischer Auftrag?

Benjamin Berndt

Beides ein ganz klein bisschen, aber das ist nicht der Kern. Meine Kernidee ist eigentlich eine künstlerische. Ich möchte das machen, was mir Freude macht. So hat es angefangen. Deshalb ist es auch ein themenübergreifender Podcast. Ich hatte sehr viele Folgen gemacht, bevor Politik überhaupt eine größere Rolle gespielt hat. Das war nie die ursprüngliche Intention.

Mit künstlerisch meine ich Selbstentfaltung: Ich führe das Gespräch so, wie ich es führen möchte. Ich lade Menschen ein, die mich interessieren. Das ist für mich vergleichbar mit jemandem, der einen Song schreibt. Der Künstler schreibt idealerweise nicht zuerst für eine Zielgruppe und fragt: Welche Wirkung muss ich erzeugen? Er sagt: Das ist der Song. Tada! Und dann finden die Leute ihn gut oder schlecht. Beim Podcast ist es ähnlich. Ich entscheide nicht, wie viele Menschen ein Gespräch sehen. Ich sage: Liebe Welt, ich habe mit diesem Menschen gesprochen – hier ist das Gespräch. Und dann entscheiden die Zuschauer, was sie damit machen.

Ralf M. Ruthardt

Lassen Sie mich Sie ein bisschen zur Arroganz verführen, falls dafür überhaupt Bedarf besteht. (lacht) Dann sind Sie im Grunde der Picasso unter den Podcastern. Nicht, weil ich jetzt über die Größe der Kunst urteilen will, sondern weil Picasso bestehende Strukturen aufgebrochen hat. Er konnte handwerklich sehr wohl klassisch malen, entschied sich aber bewusst anders. Er hat dem Publikum nicht erklärt, was es empfinden soll. Es oblag den Menschen, ob ein Bild etwas mit ihnen macht. In diesem Sinne sind Sie ein Kreativer, der seine Kreativität so lebt, dass ihm der Tag Freude bereitet. Ich sage bewusst Freude und nicht bloß Spaß. Hinkt der Vergleich?

Benjamin Berndt

Der hinkt gar nicht. Picasso kommt gut auf den zweiten Platz hinter mir. (lacht) Jetzt im Ernst: Ich nehme das Künstlerbeispiel nicht, weil ich mich für einen großen Künstler halte, sondern weil ich glaube, dass Kunst ein echter, authentischer Ausdruck eines Menschen ist. In dem Moment, in dem ich Marketing mache, will ich einen bestimmten Effekt erzielen. Eine politische Kampagne mache ich ebenfalls, um etwas Bestimmtes zu erreichen. Dieses ‚um zu‘ möchte ich beim Podcast möglichst vermeiden.

Mein Ziel ist das Gespräch selbst. Ich sage auch meinen Gästen: Ich möchte heute klüger rausgehen, als ich reingegangen bin. Alles andere ist zweitrangig. Natürlich freue ich mich über Views. Aber ich habe viel lieber ein gutes Gespräch, nach dem ich euphorisiert nach Hause komme und meiner Partnerin erzähle: Du glaubst nicht, was ich heute verstanden habe … das ist tausendmal besesr als ein schlechter Podcast, der eine Million Klicks bekommt.

Ralf M. Ruthardt

Übertragen auf Politik: Haben wir dort zu viele Menschen, die zu sehr auf Marketinginstrumente, Umfragen und Personenmarken schauen, und zu wenige, die authentisch für etwas stehen, was sie tatsächlich bewirken wollen?

Benjamin Berndt

Ich glaube, die Politik ist voll mit sehr ähnlichen Charakteren. Menschen, die man schwer greifen kann, die häufig kein eigenes Profil zeigen und versuchen, sich mit dem Wind zu drehen. Dadurch werden sie austauschbar. Und Menschen spüren das. Menschen vertrauen Menschen und nicht Figuren. Wenn ich ständig überlegen muss: Wer muss ich heute sein? Heute mitfühlend, morgen hart, übermorgen modern. So spiele ich als Politiker eine Rolle, und das eigentliche Profil verschwindet.

Es fehlt vielen aus meiner Sicht das Rückgrat, zu sagen: Das glaube ich, ist falsch, das glaube ich, ist richtig – lass uns darüber streiten. Dieses grundsätzlich Menschliche macht einzelne Politiker so erfolgreich: Man hat das Gefühl, da sagt jemand, was er wirklich denkt. Viele andere wirken, als hätten sie das Parteiprogramm der aktuellen Woche auswendig gelernt und würden es vortragen. Dass Tausende Menschen in einer Partei angeblich nahezu identisch denken, ist doch schon biologisch und menschlich kaum plausibel. Wir sind alle verschieden. Und trotzdem wirken politische Akteure häufig erstaunlich gleich.

Ralf M. Ruthardt

Das heißt: Die Authentizität des Einzelnen wird durch Parteiprogramme, Kommunikationslinien und tagespolitische Kernaussagen aus den Parteizentralen gewissermaßen konsolidiert. Und selbst ganz oben leben Politiker dann von Umfragen, Pressespiegeln, Kommunikationskennzahlen und Stabsstellen. So entsteht eine Öffentlichkeit, die womöglich stärker medial fokussiert ist, als sie tatsächlich der gesellschaftlichen Öffentlichkeit entspricht.

Benjamin Berndt

Genau. Vieles ist top-down. Man könnte ja erwarten, dass ganz oben die Menschen mit dem stärksten eigenen Profil sitzen und alle darunter sagen: Dem folge ich, weil der eine klare Idee hat. Aber so wirkt es auf mich häufig eben auch nicht. Dann wird es für Bürger schwer zu erkennen: Wer ist dieser Mensch eigentlich? Wofür steht er, wenn die Kommunikationslage einmal wegfällt?

Ralf M. Ruthardt

Zum Schluss noch eine Frage, die gerade für einen liberalen Blick interessant ist. Wenn etablierte Parteien an Bindungskraft verlieren und neue Kräfte aufsteigen, erleben wir dann tatsächlich einen Befreiungs- und Erneuerungsschlag? Oder tauschen wir nur für eine gewisse Zeit die Akteure, bis auch die neuen Parteien ähnlich funktionieren wie die alten?

Benjamin Berndt

Ich glaube, jedes Produkt, jedes Unternehmen und jede Partei hat einen Lebenszyklus. Eine neue Partei ist zunächst auf einem aufsteigenden Ast. Irgendwann kommt sie oben an, dann setzt Sättigung ein. Ich glaube nicht, dass eine neue Partei aus besseren Menschen besteht als die alten Parteien. Sie befindet sich einfach an einem anderen Punkt im Lebenszyklus. Und irgendwann müsste wieder die nächste politische Strömung kommen und sagen: Schaut mal, was ihr da macht, das kann doch nicht sein.

Diese Erneuerung ist etwas Natürliches. Wir Menschen leben ja auch nicht unendlich. Gleichzeitig wollen wir Marken, Unternehmen oder Parteien schaffen, die möglichst ewig bestehen. Aber der Zyklus des Lebens gehört dazu: entstehen, wachsen, sich verändern und irgendwann Platz für Neues machen. In der Parteienpolitik versucht man häufig, diesen Zyklus zu durchbrechen. Deshalb sehe ich auch nicht die eine Partei grundsätzlich als besser als die andere. Ich sehe vor allem unterschiedliche Zeitpunkte im Lebenszyklus.

Ralf M. Ruthardt

Dann enden wir mit dem ‚Cycle of Life‘. Es war ausgesprochen erfrischend, mit Ihnen sprechen zu dürfen.

Benjamin Berndt

Danke sehr.

Zur Person

Benjamin Berndt, Jahrgang 1984, ist Unternehmer und Podcaster aus Köln. Seit 2022 moderiert er den erfolgreichen Podcast „ungeskriptet“. In teils mehrstündigen, ungeschnittenen Gesprächen trifft er Menschen unterschiedlichster gesellschaftlicher und politischer Positionen. Sein Format erreicht auf YouTube und anderen Plattformen ein Millionenpublikum.

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